02.06.2010
"Das Schulgebäude der bisherigen Albert-Schweitzer-Schule wurde erst vor wenigen Jahren aufwendig saniert und bietet großzügige Raumverhältnisse. Die für den offenen Ganztagsbetrieb zusätzlich notwendigen Räume sollen in einem neu zu errichtenden Anbau realisiert werden", erklärt Jörg Löhler, Fraktionsvorsitzender der Kaarster FDP, "Die Kosten dafür hat der Gutachter mit 2 Millionen Euro angesetzt." Einen Umzug halten die Kaarster Liberalen zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 für realistisch: “So wissen Eltern, die jetzt Ihre Kinder anmelden, auch sicher, wo ihre Kinder zur Schule gehen werden.”
Hanno Wilsch stellt fest: “Mit dem Standort Bussardstrasse wird nicht nur dem steigenden Schülerpotenzial im Kaarster Westen Rechnung getragen - mit den Standorten Grünstrasse in der Mitte, der Katholischen Grundschule an der Alten Heerstrasse und dem zukünftigen Standort Bussardstrasse sind alle drei Grundschulen gleichmäßig über das Stadtgebiet verteilt.”
„Die sechs- bis zehnjährigen Grundschüler in das Schulzentrum auch noch zu integrieren, ist pädagogisch nicht sinnvoll“, so Wilsch, „weil durch die Anbindung an die VHS und das AEG für die Kleinen die Gefahr der sozialen Überforderung besteht. Mehr Erfolg verspricht ein altersgerechtes und behutsames Heranführen an ihre Aufgaben.“
Der von anderen Parteien favorisierte Anbau an die VHS soll etwa 5 Millionen kosten, also 3 Mio. Euro mehr. “Eine solche Investition kann sich Kaarst zur Zeit nicht leisten, sie wäre nur mit einer zusätzlichen Verschuldung zu Lasten zukünftiger Generationen realisierbar”, so Löhler. Außerdem würde Kaarst so mit ziemlicher Sicherheit in die Haushaltssicherung rutschen – als Folge müssten freiwillige Leistungen gestrichen und Gebühren erhöht werden. Wilsch ergänzt: “Die Auswirkungen könnten Einschränkungen bei der Sportförderung oder die Erhöhung von Kindergartenbeiträgen sein”. Mit dem Standort an der Bussardstrasse steht die Möglichkeit der Nutzung des bisherigen Gebäudes für die notwendige Erweiterung der Betreuung der Kinder unter drei Jahren (U3) dem gegenüber.
FDP für Bussardstrasse als 3. Grundschulstandort
Vorstand und Fraktion der Kaarster FDP haben sich nach intensiven Beratungen einstimmig für das bestehende Schulgelände an der Bussardstrasse als zukünftigen Standort für die dritte Grundschule in Kaarst ausgesprochen."Das Schulgebäude der bisherigen Albert-Schweitzer-Schule wurde erst vor wenigen Jahren aufwendig saniert und bietet großzügige Raumverhältnisse. Die für den offenen Ganztagsbetrieb zusätzlich notwendigen Räume sollen in einem neu zu errichtenden Anbau realisiert werden", erklärt Jörg Löhler, Fraktionsvorsitzender der Kaarster FDP, "Die Kosten dafür hat der Gutachter mit 2 Millionen Euro angesetzt." Einen Umzug halten die Kaarster Liberalen zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 für realistisch: “So wissen Eltern, die jetzt Ihre Kinder anmelden, auch sicher, wo ihre Kinder zur Schule gehen werden.”
Hanno Wilsch stellt fest: “Mit dem Standort Bussardstrasse wird nicht nur dem steigenden Schülerpotenzial im Kaarster Westen Rechnung getragen - mit den Standorten Grünstrasse in der Mitte, der Katholischen Grundschule an der Alten Heerstrasse und dem zukünftigen Standort Bussardstrasse sind alle drei Grundschulen gleichmäßig über das Stadtgebiet verteilt.”
„Die sechs- bis zehnjährigen Grundschüler in das Schulzentrum auch noch zu integrieren, ist pädagogisch nicht sinnvoll“, so Wilsch, „weil durch die Anbindung an die VHS und das AEG für die Kleinen die Gefahr der sozialen Überforderung besteht. Mehr Erfolg verspricht ein altersgerechtes und behutsames Heranführen an ihre Aufgaben.“
Der von anderen Parteien favorisierte Anbau an die VHS soll etwa 5 Millionen kosten, also 3 Mio. Euro mehr. “Eine solche Investition kann sich Kaarst zur Zeit nicht leisten, sie wäre nur mit einer zusätzlichen Verschuldung zu Lasten zukünftiger Generationen realisierbar”, so Löhler. Außerdem würde Kaarst so mit ziemlicher Sicherheit in die Haushaltssicherung rutschen – als Folge müssten freiwillige Leistungen gestrichen und Gebühren erhöht werden. Wilsch ergänzt: “Die Auswirkungen könnten Einschränkungen bei der Sportförderung oder die Erhöhung von Kindergartenbeiträgen sein”. Mit dem Standort an der Bussardstrasse steht die Möglichkeit der Nutzung des bisherigen Gebäudes für die notwendige Erweiterung der Betreuung der Kinder unter drei Jahren (U3) dem gegenüber.



